Klassifizierte Rebfläche

Als historischer Kern des Weinbaugebiets La Côte ist Féchy als einer der renommiertesten Weinproduktionsorte der Schweiz angesehen.

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Die Gemeinde verfügt über eine Rebfläche von 177 Hektaren, von welchen 70 Hektaren seit 1971 im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung eingeschrieben sind. Die typischen Eigenheiten der Weine aus Féchy werden durch die Bezeichnung Grand Cru – Weine der höchsten Qualitätsstufe – garantiert.

Mit gelebter Solidarität und Verbundenheit zum Weinbaugebiet haben sich die Mitglieder unserer Vereinigung «Vin et Terroir Féchy» zusammen organisiert. Dies mit dem Ziel, das Erbe und die Werte der Vorfahren zu erhalten.

Die Weinkultur in Féchy hat sich schon sehr früh etabliert. So werden erste historische Spuren bereits aus dem 12. Jahrhundert überliefert, in welchem die Gemeinde noch von den Mönchen des Grossen Sankt Bernhard verwaltet wurde. Diese haben bis im Jahr 1536 die Hänge für den Weinanbau erschlossen und darauf Rebstöcke angepflanzt.

Die Überschaubarkeit des Terroirs und die Aufwertung der verschiedenen Güter sind ein bedeutender Trumpf, um an Authentizität und Qualität zu gewinnen. Féchy als nationale Marke wird als eine klassifizierte Rebfläche assoziiert und die starke Identität mit der Region steigert die Bekanntheit der Weine.

Die klassifizierten Grand Cru-Weine unterstreichen das Engagement der Winzer – die Richtlinien der Vereinigung werden strikte befolgt, das Fachwissen untereinander gefördert und an Traditionen festgehalten.

UNSER LEITBILD

DEFINITION

Die Bezeichnung «Féchy Vignoble Classé» ist den Weinen mit dem Prädikat Grand Cru und mit Ernte- und Produktionsort Féchy vorbehalten.

«Féchy Vignoble Classé» beziehen sich zudem auf Parzellen der Gemeinden Féchy und Bougy-Villars sowie ein Gebiet der Gemeinde Perroy, welches sich im Norden bis an die Strasse Route de l’Etraz, im Westen bis an den Bach Gaillarde grenzt und entlang der Kantonsstrasse von Bougy verläuft. Weiter gehört die Gemeinde Aubonne dazu und die Rebfläche «Curzilles», welche sich westlich des Baches Trévelin und nördlich bis zur Strasse Route de Chamberet erstreckt.

Die Weine mit der Bezeichnung Grand Cru müssen bei der Ernte als eine der Minimalanforderungen einen natürlichen Zuckergehalt von mehr als 5º Oechsle-Grad aufweisen.

Die Weine mit der Bezeichnung Grand Cru dürfen nicht verdünnt werden. Entsprechend sind auch die bewilligten Assemblagen, ein Verschnitt aus verschiedenen Traubensorten, im Kantonalen Gesetz über Waadtländer Weine reglementiert und die Nennung des Weinjahrgangs obligatorisch.

WEINANBAUPRAXIS

Die Weine müssen richtlinienkonform gemäss Pflichtenheft der integrierten Produktion, der biologischen Produktion oder einer gleichwertigen Produktionsart gefertigt werden.

Der Grand Cru «Féchy Vignoble Classé» muss zwingend von Hand geerntet werden. Zudem ist die Produktionsmenge im Waadtländer Kantonsreglement der Grand Crus fixiert.

ZUGELASSENE TRAUBENSORTE

Die einzig erlaubte Weintraubensorte ist die des Chasselas.

BESONDERE BESTIMMUNGEN

Vinifizierung und Flaschenabfüllung müssen vollumfänglich im Kanton Waadt erfolgen.

Die Unterzeichnenden engagieren sich stets gemäss dem Leitbild.